Samstag, 27. August 2016

When we were young...

ch habe in meinem Leben in genau zwei Bands gespielt, habe also schon mal doppelt so viel gemacht, wie ich mir mit 12 oder 13 Jahren (als ich zum ersten mal Depeche Mode gehört habe) ursprünglich vorgenommen hatte. Die erste Band war eine Synth-Pop-Combo aus Düsseldorf (1984-1987), mit der ich immerhin drei kurze Demos aufgenommen und ein anständiges und amtliches Konzert im Zakk gespielt habe. Die zweite Band war eine Indie-Rock-Band aus Freiburg i.Br. namens "The Sons". Ich habe da von 1987 bis 1989 Keyboard gespielt, aber die Band hat vorher schon und nachher auch noch ein wenig existiert. Wir haben damals eine handvoll Konzerte in Freiburg und Frankreich gespielt und haben auch zwei schicke Demos aufgenommen. Und wir hatten eine ausgedehnte Photo-Session, weil wir unsere Demos auch an ein paar Labels verschicken wollten und da natürlich nachdrücklich darauf hinweisen mußten, daß wir nicht nur coole Songs komponierten, sondern auch voll nach Teenie-Ohnmacht aussahen! Von genau dieser Photo-Session stammt dieses Bild. Das war eine hammergeile Zeit mit den Jungs! Danke für die Erinnerungen an (v.r.n.l.) Thomas (Schlagzeug), Roland (Gitarre), Wolfgang (Bass) und Achim (Gesang). Ganz links der blutjunge Herr Alipius, damals noch Claus.


P.S.: Ich habe dieses Bild mit diesem Text gestern auch schon auf facebook geteilt, aber da ist es - aus welche Grund auch immer - nur in meiner Timeline erschienen und nicht auf der allgemeinen Wall. Weil ich aber erstens das Bild zu cool finde und weil es zweitens streng genommen auch ein Geburtstagsgeschenk war, poste ich es jetzt nochmal hier auf dem Blog mit entsprechenden Hinweisen auf facebook, in der Hoffnung, daß dieses Mal nicht irgendwelche komischen Algorithmen die gar köstliche Information von geneigten Lesern und Hinguckern fernhalten.

Samstag, 20. August 2016

Bevor der Sommer geht...

o lange die Tage noch lang sind und die Temperatur einigermaßen hoch ist (zumindest hier bei uns in Klosterneuburg), drücke ich noch schnell ein eher flottes Lied ab, welches gefälligst einlädt zum Autofahren bei offenem Verdeck.

Das Stück heißt Landstaße. Reinhören könnt Ihr hier, und zum Anschauen gibt's wie immer das Cover:


Samstag, 13. August 2016

... und warten immer noch

ewohnt von Geistern aus Fleisch und Blut lärmen Erinnerungen, die ich besitze, obwohl es nicht die meinen sind. In großen Stiegenhäusern treiben steinerne Gespensterchen Unfug. Sie werden sich zum richtigen Zeitpunkt zu mir gesellen, um die farbenfrohen Schattenschnitte aus meiner Vergangenheit anzustarren. Von gestern und morgen kommt ein Rauschen wie von tausend Roben im Festsaal, wie aus einer Fontäne im Garten, wie in einem Ohr, das dem eigenen Blutflusse lauscht. Laßt Euch nieder auf diesem Parkett. Verweilt unter diesem Dach. So oft schon tatet Ihr es. So oft noch werdet Ihr es tun. Und wenn dieser eine Herzschlag kommt, an dem Träume und Leidenschaften sich kreuzen dürfen hinweg über Zeit und Raum, dann müssen wir nicht verharren in bekannten Bewegungen, sondern dürfen noch einmal knien und danken und alles so betrachten, als wär's das erste Mal.

Freitag, 12. August 2016

Schönes Wetter!

estern habe ich einen kurzen Ausflug zum Leopoldsberg gemacht, um ein paar photographische Eindrücke von einem schönen Tag mit malerischem Himmel einzufangen. Bitte sehr:












Prälaten-Photos!

ndlich habe ich mal wieder Zeit, mich den wirklich wichtigen Dingen der Welt zu widmen. Folglich gibt es zuerst einmal eine kleine aber feine Auswahl von Kardinals-Photographien, auf welchen die Herren in würdiger Tracht abgebildet sind.





Im Fußball nennt man so etwas "Rudelbildung" (wobei hier weder Schiri noch gegnerische Spieler zu sehen sind...). Für Alles-genau-wissen-Woller: Der Prälat in der Mitte ist der Apostolische Legat in den USA, Amleto Cicognani, damals noch im Stande eines Erzbischofs. Daher weichen seine Gewänder farblich von denen der Kardinäle ab (purpur statt knallrot).

Donnerstag, 11. August 2016

Stifts-Photos...

eute bin ich am frühen Vormittag mit der Kamera im Anschlag über den Stiftsplatz und um das Stift herum spaziert und habe ein paar Bilder gemacht. Bitte schön:











Montag, 8. August 2016

Urlaubs-Nachbeben...

enn ich aus Franken zurück bin, dann benötige ich für das Verdauen bestimmter Eindrücke immer etwas länger. Besonders schwer im Magen liegt mir traditionell mein Lieblings-Schloß Pommersfelden, welches ich seit mittlerweile 26 Jahren kenne und regelmäßig besuche und welches sich immer wieder als besonders guter und treuer Urlaubs-Kumpel aufdrängt (wenn man das so sagen darf). Hilfreich ist natürlich auch die Tatsache, daß ich zum Bauherrn des Schlosses ebenfalls ein eher freundschaftliches Verhältnis pflege, weil Lothar Franz von Schönborn in meiner Phantasie (verifiziert durch diverse überlieferte Anekdoten) stets als Mensch auftaucht, der eben nicht nur Fürst und Bischof war, sondern auch Pfiffikus, Ulknudel, Neugieriger, Kindskopf und Leidenschaftsgetriebener, womit sich ein Mix ergibt, der mir außerordentlich sympathisch ist. Ich habe schon einmal an anderer Stelle geschrieben, daß ich im Schloß Weißenstein immer dieses seltene Gefühl habe, in einem Bau zu stehen, der zusammen mit seinem Bauherrn eigentlich eine Einheit bildet. Klar ist das Schloß heute noch beeindruckend und natürlich besitzt es eine ganz besondere, bei aller Pracht doch irgendwie einladende und augenzwinkernde Ausstrahlung. Aber die hat es eben nur, weil es genau diesen Bauherrn hatte. So richtig funktioniert hat Weißenstein als Schloß daher wohl nur in den Jahren, in denen Lothar Franz von Schönborn dort Hof hielt. Die berühmte Frage nach der historischen Persönlichkeit, die man gerne mal träfe, kann ich daher nur beantworten mit: Lothar Franz von Schönborn im Schloß Weißenstein zu Pommersfelden, wo er mir eine Privatführung gibt, bei der er mir das Schloß nicht erklärt, sondern vorlebt.

Genug geschwatzt. Hier gibt es jetzt ein paar Stiche des Schlosses von Salomon Kleiner:





Sonntag, 7. August 2016

Urlaubs-Nachklang...

nd weil ich noch ein wenig Sonne und Bamberg und Barock im Sinn habe, gibt es für die geneigten Hörer nochmal ein entsprechend sonnig-luftig-fluffiges Pop-Stückchen...

Hier geht's zum Stück, und so sieht das Cover aus:

Bilder-Rückschau

s folgt der traditionelle Service für alle Leser dieses Blogs, die nicht auf facebook mit mir in Kontakt stehen: Eine Auswahl von Urlaubsphotos aus Bamberg/Franken...